Karpathos & Rhodos 2001 - Tag 6
Freitag- 6. Reisetag
„On the road again“. Klaus und Leo wirken dank Tiefkühltruhe und Mücken etwas übernächtigt. Rudolf und ich sind putzmunter. Als wir die engen Gassen Spoas mit den weiß getünchten Häusern und die in Steinmauern eingefassten Gärten und Felder unterhalb des Ortes durchqueren, sind die Temperaturen erträglich. Es ist noch früh.
Doch der Herbst auf Karpathos hat es in sich. Unter unseren Füßen die Staubstraße, rechts unter uns 200 bis 300 m tiefer das Meer, links die Berge und über uns knallt schon um 11 Uhr unerbittlich die Sonne. Schwerbeladene Langstreckenwanderer? Ein hitzeempfindlicher, unausgeschlafener Leo? Die Sonne kennt keinen Pardon.
Dabei wollen wir schon ein paar hundert Meter hinter Spoa die Staubstraße verlassen. Der Fußweg über den Kymaras Berg erscheint uns attraktiver. Aber die Kennzeichnung der Wanderwege erweist sich als ebenso unzureichend wie die Beschreibung in unserem Goldstadt Reiseführer. Von einem Feldweg der von den aufgegebenen Terassenfeldern die letzten Meter steil hinab zur Straße führen sollte, ist weit und breit nichts zu sehen. Um bei der Wahrheit zu bleiben: Die Hänge des Oros Kymaras fallen so steil ab zu den Feldern von Spoa, dass wir nicht mehr den unwiderstehlichen Drang verspüren, die fast 700 m hohe Bergflanke zu überqueren.
Also „easy going“ auf der fast verkehrslosen Staubstraße. Rechts zweigen etliche Wege, die auf keiner Karte verzeichnet sind, zu den kleinen Gehöften und Meeresbuchten ab. Die Straße führt hinter der Abzweigung nach Agios Minas kilometerlang über den Hauptgrat der Insel. Der Blick umspannt gleichzeitig die West- und Ostküste, ein Genuss! Der Wind, der über den exponierten Grat weht, kühlt. Was wollen wir mehr? Bevor in den frühen achtziger Jahren Waldbrände einen großen Teil der Baumbestände vernichteten, soll es, wie unser Reiseführer zu berichten weiß, hier noch schöner gewesen sein. Kaum vorstellbar!
Auf dem Höhenweg kommt uns eine Vierergruppe mit leichtem Marschgepäck entgegen, ein deutsches und ein niederländisches Pärchen. Sie sind, wie sich herausstellt, Langstreckenwanderer wie wir, die an jedem Abend ein neues Quartier beziehen. Sie haben ihren Wirt in Olympos beauf-tragt, das Gepäck nach Mesochorion zu fahren. Also doch nicht ganz unsere Klasse! Leichtge-wichtswanderer! Aber immerhin die ersten Gruppe, die die Insel in mehreren Etappen der Länge nach durchquert. Es bleiben auch die letzten Langstreckenwanderer, die wir in dieser Woche treffen.
Sie erklären uns, wie wir die Abzweigung von der Staubstraße zum Fußweg finden können, der östlich am Profitis Ilias vorbei nach Olympos führt.
Eher wir feststellen können, dass die Erklärung zwar richtig, aber völlig unzureichend ist, hat unser Quartett fast unauffällig Gesellschaft bekommen. Ein noch nicht ausgewachsener Hund, der allein am Wegrand stand, und den wir, ohne ihn besonders zu beachten, passierten, folgt uns lautlos in gebührendem Abstand. Na ja, denke ich, warum nicht? Schließlich kommen hier nicht jeden Tag so interessante Menschen vorbei wie wir. Wenn Hund und Mensch eine Zeit lang den gleichen Weg haben, warum soll sich der Hund nicht am Anblick dieser wackeren Gestalten erfreuen. Wir wissen natürlich: Ein Stein in seine Richtung und wir wären unseren Begleiter schnell losgeworden. Aber darin unterscheiden sich vier gute Deutsche vom gemeinen Griechen! Wir lieben Tiere und das hat der Hund schnell raus. Der Abstand zwischen uns verringert sich. Als wir im Schatten eines Beton-quaders, der hier als Zisterne gebaut wurde, rasten und all die Köstlichkeiten verspeisen, die uns Klaus am Morgen zugeteilt hat, da läuft natürlich auch dem armen Hund das Wasser im Mund zusammen.
Er traut sich bis auf ein zwei Meter an uns heran. Als Klaus ihm ein hochwertiges Produkt aus deutschen Landen, die bekannte Aldi-Saletti, anbietet, nähert sich der Kopf des ausgehungerten Tieres der Nahrung. Die ganze Körperhaltung signalisiert, dass der Hund jeden Augenblick bereit ist, das Weite zu suchen. Wir lassen ihm die paar Happen in Ruhe essen. Natürlich wissen wir, dass wir ihn jetzt erst recht nicht loswerden.
Aber das ist jetzt nicht unser Hauptproblem. An der Betonzisterne muss irgendwo der Fußweg nach Olympos abzweigen. Das deutsch-niederländische Quartett hat auf Steinmännchen und eine Rohr-leitungen hingewiesen. Die müsste man überqueren, wenn man von der Staubstraße abböge. Stein-männchen und Rohrleitung sind unschwer zu finden. Nur, wo zum Teufel, sind die Farbmarkierun-gen, wo ist auch nur die Andeutung eines Fußpfades zu auszumachen? Trotz des Fernglases erken-nen wir rein gar nichts.
Ich gehe die 200 m zum gegenüberliegenden Hang, steige in die Terassenfeldern und kämpfe mich durch Dornen und Phrygana. Nichts, rein gar nichts. Ich befinde mich schon wieder auf dem Rück-weg zur Gruppe, als mir eher zufällig nur ein paar Meter entfernt ein roter Farbklecks auffällt, der ein handgroßes Felsstück ziert. Mein Blick wandert den Hang hinauf, und siehe da, drei, vier weitere Farbkleckse sind zweifelsfrei erkennbar. Der Fußpfad ist gefunden und es fällt von nun an nicht schwer, ihm zu folgen.
Am mühelosesten schafft es der Hund. Die Hoffnung, dass sich unser Begleiter von der weglosen Kletterei über Felsbrocken abschrecken ließe, war ohnehin vage. Nichts scheint ihm weniger Mühe zu bereiten! Sein Hecheln deutet lediglich darauf hin, dass er großen Durst hat. Kurz vor Olympos erbarme ich mich des armen Kerls. Ich schneide meine zwei Liter Plastikflasche 10 cm über dem Boden auf, und schütte die Wasserreste, die wir noch haben, hinein. Der Hund trinkt in kurzer Zeit mindestens einen Liter. Er schleckt das Wasser so gierig, als hätte er tagelang nichts mehr bekom-men.
Die Wanderung wird noch schöner. Über Felsblöcke und unwegsames Gestein klettern wir auf einen 47o m hoch gelegenen Pass, der eine Flanke des Profitis Ilias überquert. Der Weg führt an den Mauern der Terassenfeldern vorbei. Steil unter uns die kleine Hafenbucht von Fyses. Auf Bruch-steinserpentinen geht es hinab nach Olympos. Endlich liegt das Dorf vor uns: Das Auffälligste ist nicht Olympos selbst sondern seine Lage. Inmitten einer braungelblichen Gebirgslandschaft liegt einsam auf einer Bergflanke eine Ansammlung weißer Quader, ganz oben ragen zylindrischen Stümpfe in den Abendhimmel, die Überreste alter Windmühlen. Im Dorf selbst entdeckt man aus der Ferne kaum Farbtupfer. Der nach Fyses steil abfallende Hang ist ebenso kahl wie der schroffe Bergrücken im Norden. Seit sieben Monaten hat es hier nicht mehr geregnet. Sieht man von der stacheligen Phrygana ab, wird ein Dorf in der Wüste auch nicht viel anders aussehen als Olympos.
Solche Eindrücke machen durstig. In der ersten Taverne krönen wir die Etappe mit einer Flasche „Mythos“. Dieses phantastische griechische Bier wird neben dem geharzten „Retsina“ das Getränk Nummer Eins auf unserer Tour. Die Wirtin reicht dazu Gurken mit Salz. Die Strapazen der Wande-rung sind schnell vergessen. Wir fühlen uns pudelwohl. Wie schön wäre es, in dieser Gasse noch einen Ouzo, einen griechischen Kaffee oder dergleichen zu schlürfen! Aber noch haben wir kein Quartier.
Den Wonnen des Schlemmens und Trinkens können wir uns auch in ein, zwei Stunden widmen. Dann sind wir geduscht und, wie Klaus sagen würde, „ausgehfein“. Wir stinken dann also nicht mehr meilenweit gegen den Wind wie jetzt.
Die Pension „Aphrodite“ wird im Reiseführer aus dem Michael Müller Verlag wärmstens empfoh-len. Rudolf hatte mitbekommen, dass man vom Balkon dieser Unterkunft traumhafte Sonnenunter-gänge genießen kann.
Leo, Klaus und ich werden von einer selbstbewussten, nicht mehr ganz jungen Frau angesprochen. Sie trägt eine blaugraue Kittelschürze auf einem schwarzen langen Kleid und ein Blumen verziertes Kopftuch.
Sie hätte zwei sehr schöne Zimmer, erklärt sie in englischer Sprache, in der Pension „Aphrodite“ brauchten wir es erst gar nicht versuchen, die sei voll. Das wüsste sie von ihrer Tochter, die sei Inhaberin.
Aber kommen sie mit, meinte sie, die Zimmer meiner ältesten Tochter sind sehr, sehr schön, mit Terrasse, Dusche und Toilette, sie werden bestimmt sehr zufrieden sein, usw., usw.
Wir denken: Wer so selbstbewusst wirbt, kann eigentlich keine Ladenhüter verkaufen. Folgen wir der Frau! Während wir durch enge Gassen und Hinterhöfe gehen, sucht Rudolf nach seiner gelieb-ten „Aphrodite“, die ihm das Abendrot von Karpathos bescheren soll. Er sieht, wie wir der Olympi-onikin folgen, und seine Chance schwindet, in „Aphrodites“ Bett zu landen. Empört ruft er hinter uns her. Ich glaube, Leo erklärt ihm die Lage.
Sauer, stinksauer fügt sich Rudolf der Mehrheit und stapft treppauf und treppab hinter uns her ins Unterdorf. Die Wirtin hat nicht zu viel versprochen! Gott sei Dank, sonst wäre uns Rudolf noch im Nachhinein an die Gurgel gefahren. Zwei nebeneinander liegende nette, saubere Zimmer mit dem angemessenen Minimalkomfort und einer großen Terrasse vor der Tür. Was wollen wir mehr? Als wir dann zur Begrüßung eine Tasse Kaffee von ihr gereicht bekommen, ist auch Rudolf besänftigt.
Mit solchen Gesten hat sie uns schnell am Wickel. Natürlich essen wir jetzt auch in ihrem Restau-rant zu Abend. Es ist viel besucht und liegt im Zentrum gegenüber der Kirche.
Unsere Wirtin scheint zur Dorfoligarchie zu gehören. Ihr gehört das Restaurant, ihre Töchter besitzen Pensionen und sie ist auf Ansichtskarten und in Bildbänden zusammen mit einer ihrer hübschen Töchter in traditionellen Festgewändern abgebildet. Das bringt sie uns, ob wir es wissen wollen oder nicht, in kurzer Zeit bei. Etwas aufdringlich ist sie schon, aber wen schmeichelt es nicht, von so prominenter Seite mit Aufmerksamkeiten überhäuft zu werden?
In den nächsten zwei Tagen merken wir, dass unsere Wirtin nicht nur ausgesprochen freundlich, sondern auch überaus geschäftstüchtig und hartnäckig ist. Eigentlich wollten wir bei ihr nur zwei Zimmer mieten. Aber wer bei ihr anbeißt, den lässt sie nicht mehr los. Im Nu werden wir ihre Halbpensionsgäste. Erst der Kaffee zur Begrüßung, dann eine Runde Ouzo nach dem Abendessen; sie lobt Deutschland und bietet uns an, am nächsten Morgen das Frühstück schon um 8 Uhr zu servieren. Wer kann so etwas ablehnen?
Nachdem sie uns dann morgens recht genau den Weg nach Avlona beschrieb, macht sie uns den Mund wässerig. Abends gäbe es eine echt karpathesische Linsensuppe. Das Angebot präsentiert sie, als hätte sie die Linsen eigenhändig für uns gepflückt und die Suppe ausschließlich für uns zuberei-tet. Ihr verzückter Blick erspart jegliche Beschreibung dieser Köstlichkeit. Als uns die vortreffliche Frau Wirtin vor unserem Aufbruch in den Norden der Insel einige große Stücke frisch gebackenen Brotes, das hier in Olympos in offenen Steinöfen gebacken wird, in die Hand drückt, sind wir restlos hin- und her gerissen.
Was soll da alle Skepsis? Wir gehören halt zu ihren bevorzugten Gästen. Ob wir Appetit auf Lin-sensuppe haben oder nicht, welche Rolle spielt das? Solche Angebote dürfen wir nicht ausschlagen. Wie würde die arme Frau so etwas verkraften?
Ob wir unserer Gastgeberin die Treue gehalten hätten, wäre ihr Restaurant nicht mit einer herrlichen Dachterrasse ausgestattet gewesen, wer weiß! Sie liegt direkt gegenüber der malerisch angestrahlten Dorfkirche und an den beiden lauen Herbstabenden fühlen wir uns hier oben beim Essen, Trinken und Reden einfach pudelwohl.
Unter den großen Sonnenschirmen ist es hier oben bis in die Nacht hinein angenehm warm. Man kommt mit einem T-Shirt aus. Das Essen ist nichts Besonderes. Aber die Insel, die Erlebnisse, Olympos, die Gruppe und „last but not least“ der Alkohol vermitteln das Gefühl, dass die vergange-nen vier Tage schon eine runde Sache waren.
Wir kommen mit einem jungen deutschen Pärchen, das am Tisch nebenan sitzt, ins Gespräch. Später hören wir, dass der Familienname der Frau „Hübsch“ lautet. Sie sieht auch nicht schlecht aus. Die beiden verbringen jetzt schon ihre zweite Urlaubswoche in Olympos.
Uns begeistert das Dorf ja auch. Aber, 14 Tage in einem so abgelegenen Nest? Ob das denn nicht etwas langweilig würde, wollen wir wissen.
Nein durchaus nicht. Sie hätten es sich zur Regel gemacht, ihren Urlaub ausschließlich in solchen und ähnlichen kleinen Ortschaften zu verleben, die abseits der großen Touristenströme lägen. Das sei wunderschön, betont vor allem „Herr Hübsch“, der etwas schwärmerischer veranlagt zu sein scheint als seine Partnerin. So würden sie Land und Leute sehr intensiv kennen lernen usw.
Wir sind skeptisch, halten uns aber mit kritischen Anmerkungen zurück. Die beiden kennen sich schon ein paar Jahre. Das ist kein junges Glück mehr. Da hätten wir Verständnis für den Wunsch nach Abgeschiedenheit gehabt.
Später bekommen wir mit, dass sie weder einfache griechische Grußformen wie „kalimera, kalispe-ra, kalinichta“ anwenden noch sich mit „efcharisto“ bedanken. Auch mit unserer Wirtin, die alles andere als unzugänglich ist, tauschen sie nur die Sätze aus, die man spricht, um zu bestellen und zu bezahlen. Natürlich englisch. Zwischen dem Anspruch, einen total anderen Urlaub zu machen, und der Realität klaffen manchmal Welten.
Abgesehen von dieser romantischen Versponnenheit wirken die beiden offen und keineswegs unsympathisch. Das Gespräch, das sich von Tisch zu Tisch entwickelt, wird, wie man ahnen kann, nicht unbedingt höchsten Ansprüchen gerecht. Wer weiß, ob wir da hätten mithalten können, selbst wenn wir halbwegs nüchtern gewesen wären.
Oft erfährt man Interessantes. Mindestens genauso wichtig ist, dass uns solche Begegnungen Gelegenheit geben, zu erzählen und die Gruppe darzustellen. Wenn wir dann berichten, wie wir im Schweiße unseres Angesichtes in die Berge hinter Pigadia steigen und Rudolf seinen Schirm aus-breitet, das gibt schon Anlass zum Witzeln. Rudolf seinerseits scheut sich nicht, bissige Bemerkun-gen über den Berufsstand des Lehrers im Allgemeinen und uns im Besonderen loszuwerden. Die Retourkutschen bleiben natürlich nicht aus. Wir spielen uns die Bälle zu und dann und wann entwickelt sich aus dem kurzweiligen Geplänkel ein echter Höhepunkt.
So geschieht es am Abend des zweiten Tages auf der Dachterrasse unseres Restaurants. Es fängt mit der harmlosen Frage des „Herrn Hübsch“ an, was wir beruflich tun würden.
Lehrer antworten wir drei, Leo, Klaus und ich. Rudolf versieht unsere Auskunft mit den entspre-chenden Kommentaren, die ich nicht wiedergebe, weil ich keine Nestbeschmutzer bin.
Ja und er, der Scherzkeks, was er denn sei.
Die Antwort haut uns drei um. Wir trauen unseren Ohren nicht. Haben wir richtig gehört?
Er sei „Applikation Manager“ versichert Rudolf den Hübschen. „Applikation Manager“, wir halten uns mühsam zurück, solche Worthülsen müssen wir uns auf der Zunge zergehen lassen.
Vor uns sitzen keine Leute vom Adel, keine Arrivierten, niemand, der uns Minderwertigkeitskom-plexe einflößen könnte. Wir haben es mit normalen jungen Leuten zu tun. Rudolf muss ja nicht sagen, dass er dicke Luft verkauft. Er kann der Ware, die er feilbietet, durchaus den branchenübli-chen Namen „Kompressionsmaschinen“ geben. Er hat ein Recht darauf, sich mit dem Titel „Ingeni-eur“ zu schmücken, sogar „Diplomingenieur“. Aber was zum Teufel mag ihn geritten haben, sich vollkommen ernsthaft als „Applikation Manager“ zu bezeichnen?
Wir sind nie dahinter gekommen. Aber undankbar sind wir nicht über diese Entgleisungen. Als die jungen Leute dabei sind, werfen wir uns nur ein paar Blicke zu, ungläubig zunächst, dann amüsiert. Später wird ein „running gag“ daraus.
Am Sonntag begegnen wir den „Hübschen“ zum dritten Mal, diesmal in Pigadia. Auch dort nimmt ein harmloses Gespräch eine überraschende Wendung. Unserem „Applikations-Manager“ rutschen absolut peinliche Sprüche heraus. Das Vergnügen, darüber zu berichten, spare ich mir für später auf.